Ralph Bartel

Dipl. Burnout-Prophylaxe-Trainer

Edelmüllerstraße 20  A-4061 Linz - Pasching

+43 (0)650-8809770

ralph.bartel@liwest.at

 

 

   

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Hilfe für Angehörige

Nicht nur Menschen, die Burnout-gefährdet oder bereits davon betroffen sind, bekommen die gesundheitlichen Folgen am eigenen Leib zu spüren. Auch deren Angehörige sind mit dieser Situation oft massiv überfordert. Sie fühlen sich hilflos, frustriert, erschöpft - und leiden still und leise im Verborgenen. Denn während der Betroffene in der Regel früher oder später professionelle Hilfe annimmt, stehen Angehörige meist alleine da und ihr Leidensdruck wächst ständig. Viel zu selten brechen sie ihr Schweigen und suchen für sich selbst Unterstützung in dieser schwierigen Lage.

 

Der Mensch an meiner Seite

Betroffene erleben das Burnout-Syndrom als eine Talfahrt des seelischen und körperlichen Wohlbefindens. Ihre Gefühle, Gedanken und ihr Verhalten verändern sich. Sie empfinden in diesem Moment häufig, versagt zu haben, und reagieren auf die chronische Überforderung individuell verschieden mit Angst, Frustration, Apathie, gereiztem und/oder depressivem Verhalten. Oft ist den Betroffenen selbst gar nicht klar, was da gerade mit ihnen passiert. Sie sind sozusagen "betriebsblind".

 

Angehörige spüren es zuerst

Die "Sehenden" sind meist die Menschen im nächsten sozialen Umfeld, wie etwa der/die LebenspartnerIn, Eltern, Verwandte, Freunde oder KollegInnen. Sie nehmen die Veränderung im Verhalten des Betroffenen wahr, können sich jedoch zunächst keinen Reim darauf machen. Die Angehörigen sind besorgt: "Was ist mit ihm los? Liegt es an mir? Habe ich was falsch gemacht?" Aussprachen verlaufen häufig im Sand, denn Betroffene können diese Fragen im Moment selbst nicht beantworten oder wollen aus Scham, Verzweiflung oder Angst nicht darüber reden. Sie ziehen sich immer mehr zurück. Die daraus resultierende Unsicherheit führt zu Spannungen im zwischenmenschlichen Verhältnis und Beide leiden darunter.

 

Im Brennpunkt

Im weiteren Verlauf des Burnouts machen es sich vor allem nahe Angehörige zur vordringlichsten Aufgabe, ihren Liebsten aus dem Sumpf der Überlastung und der Depression herauszuziehen, in Watte zu packen, ihm sämtliche Aufgaben abzunehmen. Ihr Patient muss wieder gesund werden, also bald wieder so sein, wie er früher war. Dabei überschreiten Angehörige ihre eigenen Möglichkeiten und Grenzen und begeben sich durch ihr instinktives, gut gemeintes Verhalten selbst in eine chronische Überforderung. Nun stehen sie im Brennpunkt. Schon bald stellen sich die Folgen ein: Erschöpfung, Gefühle der Hilflosigkeit, schwelende Aggressionen gegenüber dem Betroffenen, der vermeintlich einfach nicht gesund werden will. Diese negativen Emotionen verschweigen und verbergen Angehörige natürlich, denn es gehört sich ja nicht, so zu fühlen. Die vermehrten Spannungen in der Beziehung führen zu Rissen, die oft nur mehr schwer zu kitten sind.

 

Veränderungen

Im Zuge der Genesung erlernt der Betroffene, seine eigenen Bedürfnisse wieder wahr- und wichtig zu nehmen. Er legt ein gesundheitsförderliches Verhalten an den Tag und weiß, er darf auch einmal nein sagen, wenn ihm etwas nicht passt. – „ Das hat er doch noch nie gemacht!“ – Als seine Angehörigen glauben wir, einen neuen Menschen vor uns zu haben. Das täuscht jedoch, denn er erlaubt sich nun endlich, der zu sein, der er schon immer war. Nun liegt es an uns, diese Herausforderung anzunehmen und den Menschen an unserer Seite so zu akzeptieren, zu schätzen beziehungsweise zu lieben, wie er tatsächlich ist.

 

Meine Hilfe für Angehörige

  • Im Einzeltraining vermittle ich Ihnen ein aktuelles, fundiertes Grundwissen über Burnout, dessen Behandlung und mögliche Auswirkungen auf das soziale Umfeld. Dieses Wissen fördert Ihr Einfühlungsvermögen gegenüber dem Betroffenen und somit auch Ihre Geduld, die Sie in dieser schweren Zeit bestimmt noch brauchen werden.
  • Sie erkennen, wie Sie dem Betroffenen die "richtige" Hilfe zukommen lassen, ohne ihn dabei unter Druck zu setzen und ohne sich dabei selbst zu überfordern. Ich zeige Ihnen Strategien auf, wie Sie als Angehörige gemeinsam mit dem Betroffenen dessen Lebenskrise "Burnout" erfolgreich meistern und den Weg der Genesung gestalten können.
  • Wenn wir Belastungen ausgesetzt sind, neigen wir dazu, unsere persönlichen Bedürfnisse hintanzustellen. Das ist eigentlich genau der verkehrte Weg. Sie werden sehen, dass es gerade in Krisensituationen wichtig ist, auf sich selbst zu achten. Im Training lernen Sie, einen gesunden Ausgleich zu den momentanen Belastungen zu finden. So tanken Sie positive Emotionen und Kraft auf, um den Herausforerungen auch in Zukunft gewachsen zu sein.

 

Mein Honorar

Für eine Stunde Psychotherapie bekommen Sie in Österreich 21,80 € von der Krankenkasse rückerstattet. Die Angehörigenbetreuung wird jedoch nicht unterstützt. Im Sinne sozialer Gerechtigkeit gebe ich jetzt 25 Prozent Rabatt auf Einzelstunden. Für Sie bedeutet das, dass Sie für eine Trainingseinheit (60 Minuten) anstatt wie bisher 96,-- € nur mehr 72,-- € bezahlen. Sie sparen dadurch 24,-- € pro Stunde.

 

   

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